Was fördert sie?

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Was kann Reittherapie fördern?

Reittherapie kann verschiedenste Bereiche dessen fördern, was im Allgemeinen unter dem Begriff der sozialen Kompetenz versammelt wird. Zu nennen ist vor allem:

Der Abbau von Ängsten im unmittelbaren Kontakt mit dem Pferd und daraus folgend die Ableitung auf Menschen.

Empathie, also die Fähigkeit, Bedürfnisse bzw. emotionale Lagen des Gegenübers zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Führen und Geführt werden; ein Wechsel-spiel, das grundlegend ist für den Kontext der Kommunikation. Der Reiter führt das Pferd, das bei gelungener Führung mit Vertrauen reagiert. Der Therapeut führt den Reiter und spiegelt gleichermaßen, dass Vertrauen haben und Vertrauen bieten sinnvoll und hilfreich für das Miteinander ist. Wirksam ist vor allem die Dreiecks-konstellation Pferd – Reiter – Therapeut.

Ein wesentlicher Bestandteil der Förderung ist vordergründig im körperlichen Bereich zu sehen, m.a.W. die Förderung der Körperwahrnehmung. Nicht nur die eigene Balance zu halten, sondern darüber auch die des Pferdes maßgeblich zu beein-flussen. Die unmittelbare Wirkung geht aber weit über das Körperliche hinaus. Eine gute Körperwahrnehmung erzeugt ein inneres Gleichgewicht, welches sich direkt auf die psychische Stabilität auswirkt.

Als wesentlicher Motivations- und Lernbestandteil ist zudem zu beachten, dass auch für sehr junge Klienten die bedingungslose und unvoreingenommene Annahme durch das Pferd sofort erkennbar ist. Denn das häufig zu beobachtende Verlagern der eigenen Problematik nach außen greift in der Arbeit mit dem Pferd selbstverständlich nicht. Wann ist Reittherapie hilfreich?