Erziehungshilfe gGmbH

Erziehungshilfe gGmbH

Am Anfang der gemeinnützigen Gesellschaft mbH Erziehungshilfe - Institut für pädagogische Diagnostik (IPD) - stand ein Forschungsprojekt, welches ein Diagnoseverfahren entwickeln sollte, das die Problemstruktur von Kindern, Jugendlichen und Familien, die in schwere biographische Krisen geraten waren, in der Tiefe erfasst. Mit dem Ziel, konkrete Hilfsangebote zu entwickeln und den mit diesen Menschen arbeitenden Pädagoginnen und Pädagogen eine wirkliche Handlungs- und Entscheidungssicherheit zu bieten.

Die Frage: „Was tun mit den besonders Schwierigen?“ sollte auf neuartige Weise beantwortet werden, indem vor allem die Betroffenen in ihrer Individualität und ihrer Einbettung in familiären Systemen ins Zentrum der Betrachtung gerückt wurden. 

Das Ergebnis dieser Arbeit ist die „Pädagogische Diagnostik“, die mittlerweile sowohl in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz sehr erfolgreich ihren Einsatz findet.

Aus dem Forschungsprojekt entstand am 01.01.1998 der gemeinnützige Verein Erziehungshilfe e.V. als Träger des Instituts für pädagogische Diagnostik, der im September 2002 in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt wurde.

Vor dem Hintergrund, dass die beste Interventionsstrategie nichts nutzt, wenn sich niemand findet, der sie umsetzt, entstand zeitgleich eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Erziehungshilfe gemeinnützige GmbH - Institut für pädagogische Diagnostik ist ihrem Selbstverständnis nach weiterhin ein Forschungsprojekt und damit einem ständigen Wandel unterworfen.

In diesem Sinne entwickelte sich das Angebot der Hilfen zur Erziehung von Wohngemeinschaften zu Lebensgemeinschaften und von dort zur professionalisierten stellvertretenden Elternschaft. Auch die Gründung unserer Fachschule für Sozialpädagogik ist vor diesem Hintergrund ein logischer Schritt.